earthbeat gGmbH
Unternehmensgegenstand
Zweck ist Förderung der Entwicklungszusammenarbeit (§ 52 Abs. 2 Nr. 15 AO (Abgabenordnung)). Dabei widmet sich die Gesellschaft insbesondere den sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Goldabbaus und setzt sich für die Entwicklung nachhaltiger Alternativen in rohstoffabhängigen Regionen ein. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Maßnahmen, die zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen beitragen, faire Wertschöpfung fördern und damit auch zur Bekämpfung von Fluchtursachen beitragen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Projekten auf dem afrikanischen Kontinent, insbesondere in den Ländern Uganda, Ghana, Kenia und Äthiopien. Zur Umsetzung des Zwecks führt die Gesellschaft insbesondere folgende Maßnahmen durch: - Nachhaltige Einkommensalternativen: Aufbau und Förderung von Projekten, die alternative Einkommensquellen zum Goldabbau schaffen (z.B. Imkerei, regenerative Landwirtschaft, Handwerk, Kreislaufwirtschaft). Unterstützung beim Aufbau sozialer Unternehmen und Kooperativen in rohstoffabhängigen Regionen. - Bildung und Qualifizierung: Entwicklung und Durchführung von Trainings, Workshops und Schulungsprogrammen zur Förderung von Fachwissen, Unternehmertum und handwerklichen Fähigkeiten. Wissenstransfer durch Kooperationen mit Schulen, Hochschulen und lokalen Organisationen. - Stärkung lokaler Strukturen und Gemeinschaften: Unterstützung bei der Entwicklung nachhaltiger Wertschöpfungsketten und fairer Handelsbeziehungen. Förderung von Selbstorganisation, Teilhabe und Eigenständigkeit in den Communities. - Umweltschutz und Ressourcenschonung: Initiativen, die Biodiversität, Klimaschutz und den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen fördern. Begleitung von Projekten, die ökologische Alternativen zum Goldabbau entwickeln. - Öffentlichkeitsarbeit & Bewusstseinsbildung: Durchführung von Informationskampagnen, Studien, Publikationen, Ausstellungen, Konferenzen und digitalen Formaten, um globale Zusammenhänge des Goldabbaus, der Ressourcennutzung, Nachhaltigkeit und Entwicklungszusammenarbeit sichtbar zu machen. Förderung des Dialogs zwischen Abbau-Communities, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbraucher*innen und anderen relevanten Stakeholdern.