DPfD gGmbH
Unternehmensgegenstand
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ?Steuerbegünstigte Zwecke? der Abgabenordnung.Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Gesellschafter erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft.Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen der Gesellschaft an eine steuerbegünstigte Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung von Wissenschaft und Forschung zu verwenden hat. Steuerbegünstigte Zwecke. Die Gesellschaft verfolgt folgende Zwecke: 1. Förderung von Wissenschaft und Forschung, sie baut die größte interdisziplinäre, öffentlich zugängliche Wissens- und Lösungsdatenbank Deutschlands auf, auf Basis wissenschaftlicher Studien, internationaler Best Practices und evidenzbasierter Modellierungen in 25 gesellschaftlichen Themenfeldern. Sie leistet damit einen Beitrag zur angewandten Sozial- und Politikforschung. Dies geschieht durch: Systematische Recherche, Bewertung und Aufbereitung wissenschaftlicher Studien aus Deutschland, Europa und weltweit, Einsatz Kl-gestützter Systeme zur Identifikation und Relevanzbewertung akademischer Publikationen, Aufbau eines wissenschaftlichen Kategorisierungssystems für gesellschaftliche Themenfelder (z. B. Bildung, Gesundheit, Mobilität, Energie, Demokratie, Verwaltung), Wirkungsanalysen, Szenariomodelle und Modellrechnungen, Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, Universitäten, Fachstellen und NGOs im In- und Ausland, Erstellung eines nationalen True-Cost-Reports über 25 Themenfelder. 2. Förderung von Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich Studentenhilfe. Sie übersetzt wissenschaftliche Erkenntnisse in allgemein verständliche Bildungsformate und befähigt Bürger:innen, Kommunen und Institutionen, faktenbasierte Entscheidungen zu treffen. Dies geschieht durch: Bildungsangebote, Workshops, Webinare und Bürger:innen- Dialoge zu gesellschaftlich relevanten Zukunftsthemen, Bereitstellung von Lehrmaterialien für Schulen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen, Entwicklung von Schulungsprogrammen für Kommunen, Vereine und Initiativen, Aufbau einer öffentlich zugänglichen, nutzerfreundlichen Informationsplattform, die Wissen barrierefrei und kostenlos zugänglich macht, Bereitstellung von Empowerment-Formaten, die Bürger:innen zur Teilhabe befähigen. 3. Allgemeine Förderung des demokratischen Staatswesens. Fördert bundesweit und parteipolitisch neutral das Verständnis für demokratische Prozesse und staatliche Institutionen. Sie befähigt die Allgemeinheit zu einer sachlichen, evidenzbasierten Teilhabe an der öffentlichen Meinungs- und Willensbildung. Die Förderung ist auf das demokratische Staatswesen im gesamten Geltungsbereich der Abgabenordnung gerichtet und nicht auf den kommunalpolitischen Bereich beschränkt.Dies geschieht durch: Bundesweite, parteipolitisch neutrale und wissenschaftlich fundierte Aufbereitung gesellschaftlicher Lösungsmodelle und ihrer Kosten als Grundlage einer sachlichen demokratischen Willensbildung, Allgemein zugängliche, überregionale Bildungs- und Informationsformate, die das Verständnis für demokratische Prozesse, staatliche Institutionen und gesellschaftliche Zusammenhänge stärken, Vermittlung von Kompetenzen zur sachlichen Beteiligung an der öffentlichen Meinungsund Willensbildung, Herstellung von Transparenz und Vergleichbarkeit über gesellschaftliche Herausforderungen und mögliche Lösungswege für die breite Öffentlichkeit - Strikte Wahrung parteipolitischer Neutralität. Die Gesellschaft unterstützt keine Partei, keine Kandidaten und verfolgt keine bestimmten Einzelinteressen staatsbürgerlicher Art. 4. Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger Zwecke. Aktiviert und begleitet ehrenamtliches Engagement für gesellschaftliche Transformation. Dies geschieht durch: Aufbau eines Ökosystems für bürgerschaftliches Engagement, Bereitstellung von Informations- und Beteiligungsformaten, Vernetzung von Freiwilligen, Initiativen und Kommunen, Unterstützung lokaler Gruppen bei der evidenzbasierten Umsetzung gemeinnütziger Zwecke.